ObjektSchulgebäude
GrößeCa. 700 m²
SubstratBestehendes Bitumen
SchadensbildStarke Knisterbildung
SystemGrundierung, Geotextil und 2K-Polyharnstoff
ProjektzielGeplante Verlängerung der Lebensdauer
Technische Abgrenzung
Eine auf die verbleibende Gebäudefunktion abgestimmte Erhaltungsstrategie.
Es gab keine aktiven Lecks, aber die Alterung erforderte ein rechtzeitiges Eingreifen. Da das Gebäude voraussichtlich noch weitere fünfzehn Jahre funktionsfähig bleiben wird, entschied man sich für eine sinnvolle Systemsanierung und nicht für einen kompletten Ersatz. Die weiße Lackierung unterstützt zudem das Ziel, die Sonnenabsorption zu begrenzen.
01 / HerausforderungDie technische Aufgabe
Die vorhandene bituminöse Dacheindeckung war sehr veraltet und wies viele Haarrisse auf. Es traten keine aktiven Leckagen auf, das Dach musste jedoch für die verbleibende Nutzungsdauer des Schulgebäudes praktisch erhalten bleiben. Darüber hinaus war die Begrenzung sommerlicher Hitzelasten ein wichtiges Projektziel.
02 / AnnäherungDie systemorientierte Methode
- 01Reinigen Sie die gesamte Dachfläche unter Hochdruck und machen Sie sie für die weitere Behandlung geeignet
- 02Die trockene Bitumenoberfläche mit einer schnell trocknenden PU-Grundierung versehen
- 03Verstärken Sie Übergänge, Nähte und kritische Verbindungen mit 60-Gramm-Geotextil
- 04Tragen Sie zwei Schichten kalt verarbeitbares 2K-Polyurea auf, mit einem Gesamtverbrauch von ca. 2 kg pro m²
- 05Überprüfen Sie visuell die weiße, UV-beständige Endfläche und alle Anschlüsse
03 / ErgebnisDas sichtbare Ergebnis
Das veraltete Bitumendach wurde als zusammenhängendes System erhalten und mit einer leichten, fugenlosen und UV-beständigen Abdichtung versehen. Die weiße Oberfläche absorbiert weniger Sonnenwärme als das ursprünglich dunkle Dach und unterstützt so das Ziel, die sommerliche Wärmebelastung des Gebäudes zu begrenzen.