Erkennen Sie unterschiedliche Schadensbilder
Abgeplatzter Beton, Rostspuren, Risse, Hohlstellen und Undichtigkeiten können damit zusammenhängen, erfordern aber nicht automatisch die gleiche Reparatur. Zu unterscheiden sind Karbonatisierung, Chloride, Wassereindringung, Belastung und Bewegung.
Die Flächenausdehnung kann kleiner sein als der betroffene Bereich um die Bewehrung. Durch Anbohren, Messen und ggf. zusätzliche Untersuchungen lässt sich die Reparaturgrenze ermitteln.
Beurteilen Sie Risse und Bewegungen
Nicht jeder Riss ist konstruktiv, aber ein unbekannter Riss sollte auch nicht sofort geschlossen werden. Breite, Richtung, Feuchtigkeit, Verschmutzung und mögliche Bewegungen bestimmen die Rückgewinnungsmethode.
Aktive Risse und Fugen erfordern Bewegungsfreiheit oder eine gezielte Injektions- und Detaillösung. Andernfalls kann es bei der Reparatur einer starren Oberfläche erneut zu Rissen kommen.
- Rissbreite und Gefälle
- Aktiv oder stabil
- Trocken, feucht oder wasserführend
- Konstruktive Funktion
- Temperatur- oder Nutzungsbewegung
Bewehrung leicht zugänglich machen
Lockerer und geschwächter Beton wird entfernt, bis eine ausreichend feste Oberfläche verbleibt. Korrosionsbewehrungen müssen zur Reinigung und Beurteilung rundherum zugänglich sein.
Bei gravierenden Materialschäden oder Zweifeln an der Tragwerksfunktion ist eine Begutachtung durch einen Statiker erforderlich. Reparaturmörtel stellt nicht automatisch die Tragfähigkeit wieder her.
Reparieren Sie die Oberfläche
Reparaturprodukte müssen auf Schichtdicke, Ausrichtung, Festigkeit und Belichtung abgestimmt sein. Die Verbindung zwischen altem und neuem Beton erfordert eine ordnungsgemäße Vorbereitung und Nachbehandlung.
Vor einer Beschichtung werden Ebenheit, Poren, Restfeuchte und Zugfestigkeit geprüft. Die Reparatur muss ausreichend ausgehärtet und mit nachfolgenden Anstrichen verträglich sein.
Schützen Sie die neue Ausgangssituation
Erst nach der Erholung kann ein Schutzsystem dazu beitragen, Wasser, Kohlendioxid, Chloride oder Chemikalien zu begrenzen. Die erforderliche Dampfdurchlässigkeit und Rissüberbrückung variiert je nach Konstruktion.
Erfassen Sie Reparaturbereiche, angelegte Strukturen und Wartungspunkte. Dadurch ist später sichtbar, welcher Schaden behandelt wurde.
Diese Erläuterung ist allgemeiner Natur und stellt keine projektspezifische Systemberatung dar. Entscheidend bleiben weiterhin die Untergrunduntersuchung, die steuerliche und behördliche Anlagendokumentation.